Dr. Proebstle ist seit Jahren Referent und Faculty-Mitglied bei nationalen und internationalen Konferenzen sowie Autor in weltweit führenden Fachjournalen. Er wurde im November 2008 von der Leserschaft des US-amerikanischen "Vein Magazines" als einer von nur vier Nicht-Amerikanern zu den "25 Most Influential Venous Professionals" gewählt.
Als Alternative zum "Venenziehen" wurde von ihm bereits 2001 die endovenöse Lasertechnik in Deutschland, das derzeit in den USA erfolgreiche "ClosureFast" Verfahren 2006 weltweit eingeführt. Behandlungen in örtlicher Betäubung mit kosmetisch bestmöglichem Resultat erlauben in der Regel eine normale Belastbarkeit und eine Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit bereits am Tag nach dem Eingriff.
Für die Behandlung ihrer Venenerkrankung stehen modernste Geräte zur Radiofrequenzobliteration - allen voran ClosureFast - genauso zur Verfügung, wie Geräte zur endovenösen Lasertherapie mit der schonenden 1320 nm Wellenlänge. Zur Behandlung oberflächlich gelegener Besenreiser sogar bei dunkelhäutigen Patienten steht ein langgepulster 1064 nm Nd:YAG Laser bereit. Ergänzt werden die genannten Behandlungstechniken durch die Schaumverödung, mit oder ohne Kontrolle durch Ultraschall.
Die endovenöse Behandlung der Stammvarikose mit segmentaler Hitzeanwendung ist das derzeit in den USA das am meisten eingesetzte Verfahren. Die Methode wurde im Sommer 2006 von Dr. Proebstle weltweit eingeführt, er leitet die nach wie vor laufende, zugehörige europäische Multicenterstudie.
Die minimal-invasive Technik ist der herkömmlichen Stripping-Operation als auch der endovenösen Lasertechnik, vor allem in Hinblick auf Nebenwirkungen, überlegen. Die Hitzeanwendung mittels Katheter zeichnet sich durch kaum zu übertreffende kosmetische Resultate aus und kann in praktisch allen Fällen anstelle der herkömmlichen Chirurgie, der Stripping Operation eingesetzt werden.